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Ficken mit der Putzfrau.

September 2005.

Nun war es so, daß die Nachbarn Wiederlich auf einmal einen neuen Zeugen daherbrachten. Die blonde Frau Nögler. Es war die ehemalige Putzfrau des Herrn Wonse, die behauptete daß wir das gewusst haben sollen, denn sie habe es unserer Oma erzählt. Hmmm Oma weiss davon nichts.
Die Frau Wonse hat uns erzählt, daß ihr Mann, der Herr Wonse ein Verhältnis mit der Putzfrau, der Nögler hatte. Deshalb habe sie ihm von allen Anzügen und Roben den linken Ärmel abgeschnitten. BRÜLL, LACH....
Tja Wonse... deine Alte hat uns noch viel mehr erhählt. Wenn du wüßtest.
Also was soll so ein Zeuge ?
Aber wieder ein Termin und Lauferei.
Hat aber alles nix genutzt.

Fortsetzung folgt .......

7.9.05 15:03


Bei Gericht

3. Juni 2005

Heute war die erste Verhandlung am Landgericht in Offenburg. Beweisaufnahme - Zeugenvernehmung - Güteverhandlung.
Wir trafen uns mit unserem Anwalt im Foyer des Gerichts, eine nüchterne, rechteckige Bausünde aus den späten 50-er Jahren.
Es herrscht eine eigenartige, befremdende Atmosphäre in einem Gerichtsgebäude. ganz besonders, wenn man selbst einen Gerichtstermin hat. Obwohl es ein sonniger warmer Junitag ist, fröstelt es mich ein wenig, aber das liegt nicht an der Witterung. Dann treffen die Nachbarn Wiederlich ein, kurz darauf deren Anwältin, die liebreizende Marge. Jetzt hat das Foyer etwas von einer Geisterbahn.
Unser Anwalt kommt aus Stuttgart. Wir wollten keinen aus der Gegend hier, denn die Anwälte kennen sich ja alle, und da erwischt man vielleicht einen, der mit dem Gegenanwalt zusammen Tennis oder Golf spielt. Nee nee....

Mittlerweile waren auch die Zeugen eingetroffen. Da sahen wir auch nach langer Zeit den Herrn Wonse wieder, von dem wir das Haus in Oberweier gekauft hatten. Mann sah der fertig aus. Er wirkte sehr kühl und unnahbar, zugleich aber auch unsicher.
Dann wurde der Gerichtssaal geöffnet. Der Richter begrüsste uns. Es war sehr nett. Ich war etwas irritiert, daß er keine Robe anhatte, schließlich waren wir ja beim Landgericht. Die Wiederlichs behaupteten wir hätten ja von Anfang an gewusst, daß ihr Haus mitversorgt wird. Paaaah Lüge ! Gar nix haben wir gewusst, bis zu dem Tag als wir einzogen und der Herr Wonse es uns dann offenbart hat. Der Wonse war sich seiner Sache gar nicht mehr so sicher und konnte sich an nicht konkretes mehr erinnern, außer daß er meinte er habe es bei einer Besichtigung gesagt, aber er war nicht sicher ob ich es gehört habe, denn ich hätte nicht reagiert. Na vielleicht hatte er es in eine Ecke geflüstert. Also wirklich, Wonse... von dir hätt ich mehr erwartet. Aber du bist heute nur gekommen, um dir selbst den Arsch zu retten.

Nach den Anhörunen der Zeugen wurden Vergleichsvorschläge unterbreitet. Die erste Verhandlung bei Gericht ist immer eine sogenannte Güteverhandlung, wo der Richter versucht die Parteien zu einem Vergleich zu bewegen. Aber was will man da Vergleichen, in so einem Fall?

Wir haben den Widerlichs trotzdem angeboten, daß wir ihnen den Heizkessel und noch 1000 Euro geben, aber das wollten sie nicht. Na gut, dann eben nicht.

 

 

Fortsetzung folgt ........

3.6.05 11:02


Der Zaunwichser

Jetzt wirds gruselig - Der Zaunwichser

Der jüngere Sohn dieses kautzigen Nachbarn Gwend, der hatte eines Tages nichts besseres zu tun, als sich morgens um 6 mit heruntergelassenen Hosen, wild onanierend am Zaun zu postieren und dabei die Katja zu beobachten, als sie morgens aus der Dusche kam. Die Katja war zu der Zeit 17 und ist ein sehr hübsches Mädchen. Sie war schockiert und verängstigt von diesem Vorfall. Es sollte nicht das einzige Mal bleiben, daß sich der Nachbarsjunge auf diese Weise erleichterte (Junge ist gut, er war ca. 25 - 26 Jahre alt). Da stand er, wie der Hanibal Lector im Schweigen der Lämmer. Bedrohlich und unheimlich.
Jeden Morgen. Wenn er jemand bemerkte, war er sofort wieder weg. Man konnte ihn nicht zur Rede stellen. Er war wie ein Phantom. Dann zeigten wir ihn an und die Kripo nahm sich den Kerl vor. Er sagte er hätte immer pinkeln müssen.
Pinkeln morgens um 6 bei Nacht und Nebel ? Manchal im strömenden Regen ? Zwischen den Hühnern ? Hinterm Zaun....
Später erzählte uns jemand, dass er an seinem Arbeitsplatz die weiblichen Azubildenden belästigte und sie begrapschte.
Der gehört doch weggesperrt...

Was für eine perverse Bande !

 

 

Fortsetzung folgt .........

1.3.05 08:54


Es gab doch auch Gute Seiten

Ich will auch erwähnen, daß es trotz allem einige gute Seiten gab. Der Kindergarten zum Beispiel, der war richtig gut. Da gingen unsere Kleinen hin, der Sebastian und die Nina. Die Grundschule auch, die war wirklich unschlagbar. An dieser Stelle möchte ich Karin und Irina, den Erzieherinnen im Kindergarten ganz herzlich danken, für die liebevolle Betreuung und die Werte, die sie unseren Kleinen vermittelt haben. Der Frau Fritschmann, Lehrerin von Sebastian in der ersten Klasse, und der Frau Lauer, Rektorin möchte ich auch großen Dank aussprechen, sie haben die beste Grundschule, die man sich denken kann.

 

Fortsetzung folgt ........

 

1.1.05 22:44


Die Hill Billys zeigen ihr wahres Gesicht

Ja wir waren in aller Munde, im ganzen Dorf.
Niemals hätten wir uns vorstellen können, daß es so viele falsche neugierige und scheinhelige Menschen auf einem Haufen gab.
Wir hatten den Rechtsanwalt Wonse kleingekriegt.... alle hatten sie Angst vor dem.
Wir wagten es, den Nachbarn Wiederlich zu veklagen, damit er nicht mehr unsere Heizung mitbenutzte.
Wir wagten es Unruhe in diese kleine enge scheinheilige Welt zu bringen.

Zur Strafe mied man unsere Kinder. Sie hatten niemanden zum spielen. Da wir in der "besseren Gegend" gelandet waren, waren wir umgeben von "besseren Leuten". Abgesehen vom Nachbarn Wiederlich, der sich zur Dorf Haute-Volée zählte wohnte der Bauuntermehmer Noser gegenüber. Der Noser war die Bau Mafia des Dorfes. Er ging pleite, weil der Alte seinem Sohn die Geschäfte übergab, und der verprasste alles, kümmerte sich nicht um den Betrieb und hinterlies viele geprellte Bauherrn, Arbeiter, Lieferanten. Er sorgte für dramatische Schicksale, geplatze Träume und zerbrochene Existenzen.
Manche Leute grüssen den Alten immer noch auf der Strasse. Der Sohn konnte sich nicht mehr in der Gegend blicken lassen und ist ins Allgäu verzogen, wo er wieder eine Baufirma hat, so hörte ich.

Man sollte die Menschen dort vor ihm warnen.

Der Noser hat auch einen Schwiegersohn, der mit im gleichen Haus wohnte. Der bekam den Mund selten auf. Seine Kinder durften nicht mit unseren spielen, erst als man pleite war, da kam ab und zu ein Wort zurück, wenn man Guten Tag sagte. Aber man trug die Nase noch immer zu weit oben.

Am Ende der kleinen Sackgasse rechts von uns wohnten die Dumpfs. Deren Tochter war eine Freundin des vertriebenen Karius gewesen. Außerdem die Dorfmatratze der Teenies. Die Dumpfs waren sehr wichtige Leute in der Kirche... ich glaube die gehörten so einem Kirchenrat an. Da hat man sicher automatisch die Absolution, haha.... Aber ehrlich waren sie nicht. Sie waren auf der Seite des Nachbarn Wiederlichs, oder vielmehr auf der Seite der geschlossenen Dorf Mafia.

Die Leute im Dorf nannten uns auch Heiden. Lieber Heide als scheinheilig !

Links neben uns wohnte ein komischer Kauz. Der hieß Gwend oder so ähnlich, genau weiss ich es nicht. Am Anfang war der Alte eigentlich ganz nett.

Er hatte Ziegen, Schweine, eine Kuh und sein Sohn züchtete Hähne, fürs Wettkrähen.

Das ist kein Witz ! Wettkrähen, richtg gelesen.

Außerdem hatte er einen Riesen Misthaufen mit vielen Fliegen, die wollten sich immer auf mein Marmeladenbrot setzten.

Ääääh Pfui Teufel !

Man sagte mir, daß man das tolerieren müsse, denn es wäre auf dem Dorf rechtens so mit dem Lärm, den Fliegen und dem Gestank.... ob das Gesundeitsamt das auch so sieht? Oder der Tierschutz ? Denn die Kuh und die Sau sahen niemals das Tageslicht, sie waren und sind wohl immer noch in einem alten Holzschuppen eingesperrt.





Fortsetzung folgt .........

1.6.04 16:53


Die Rache des Karuis

Also nachdem wir die Klage losgetreten haben, dauerte es nicht lange, da sprach man im ganzen Dorf über uns.

Wonses Sohn, der pubertierende Karius bedrohte mit seinen kriminellen Freunden unsere Tochter die Katja in der Schule, auf Festen und sonst wo.

Nachts schlich er übers Grundstück und ums Haus. Klingelte nachts um 2 und filmte uns... Es wurden Beschädigungen an Haus und Fahrzeugen gemacht... Klar der Karius hatte eine Wut auf uns, hatten wir ihn in seinen Augen doch aus dem Haus getrieben.

Hey Junge, du hast vergessen, daß dein Alter Mist gebaut hat ! Er hat die Bude zum Verkauf angeboten.
Er hat den Kaufvertrag unterschrieben.
Er wollte das Haus zwar verkaufen, aber er wollte nicht mehr ausziehen, nachdem die Banken ihn nicht ins neue Haus einziehen lassen wollten. Ihm wäre es egal gewesen, wenn wir, eine Familie mit 2 kleinen Kindern auf der Strasse gesessen wären.


Schäm dich für deinen Vater !!

 

 

Fortsetzung folgt .........


1.12.03 16:30


Soll niemand sagen wir hätten es nicht versucht

Niemand soll sagen wir hätten keinen guten Willen gehabt.
Wir haben versucht, uns mit der Situation zu arrangieren, haben es versucht, so zu nehmen wie es ist....
Aber ständig kam der Nachbar Wiederlich und meinte die Heizung ginge nicht richtig... Dann musste er was an seinem Strom umbauen, und bei uns mussten Wände und Decken geöffnet werden, Die Heizungsanlage war für 2 Haüser auch total unterdimensioniert, bei uns wurde es oft nicht richtig warm. Wenn wir in den Urlaub fuhren, stellten wir nach der Rückkehr oft fest, daß jemand im Haus gewesen war...


Was ist mit unserer Privatsphäre ???


Dann entschlossen wir uns diesen Zusatand zu beenden.
Den Hern Wonse konnten wir nicht belangen, wir hätten ihn vielleicht verklagen können, und auch gewonnen, aber da war ja nix zu holen bei dem..... Somit wäre das kein Erfolg gewesen.
Plan B war, den Nachbarn Wiederlich aufzufordern, daß er sich gefälligst selbst versorgt, so wie es sich für ein anständiges Haus gehört, also eigene Heizung, Wasser und Strom.

Gesagt, getan.

Nur der Nachbar der Herr Wiederlich spielte nicht mit - war ja abzusehen. Also hat er eine befreundete Anwältin beauftragt (für Familienrecht), die Marge M., nein nicht die von den Simpsons... die Anwältin war noch viel hässlicher und dümmer....

So begann eine Gerichtsodysee, die über 2 Gerichtsinstanzen bis hin zum Oberlandesgericht fast 3 Jahre dauern sollte.

 

Fortsetzung folgt........

1.7.03 15:24


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